Stimmtherapie

Atemtherapie nach L. Orr

Die ganzheitliche, integrative, verbundene Atemarbeit, die Ausbildung erfolgte bei Hans Mensink, Niederlande, ist vor ca. 30 Jahren Ausgangspunkt für die therapeutische Arbeit in der Praxis gewesen.

Über die bewusste verbundene Ein- und Ausatmung begebe ich mich auf eine innere Seelenreise. Körperlicher Schmerz, Gedanken und damit verbundene Gefühle lassen sich "durchatmen" und in die jetzige Lebenssituation integrieren.

Über die atemtherapeutische Einzel- und Gruppenarbeit, über die Stimmtherapie, besonders jedoch durch die eigenen Erfahrungen und Wachstumsprozesse, wurde uns bewusst, wie wichtig und effektiv die Verbindung mit unserem wahren Wesen, unserer Intuition, ist, über die wir Zugang zu alten Programmierungen in unserem Unterbewusstsein finden können. Diese Erkenntnis hat für uns im Laufe der Jahre mehr und mehr die Arbeit mit der Phyllis Krystal Methode in den Vordergrund gestellt.

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Stimmtherapie nach Fritz Jäger

Der Gesangspädagoge und Therapeut Fritz Jäger, der 84-jährig sein letztes öffentliches Konzert gab, arbeitete bis einen Tag vor seinem Tod, bis zum 92. LebensjahrAls 25 Jähriger hatte Fritz Jäger als Sänger sein erstes Konzert, Wagners Tannhäuser. Es folgten Verdis Aida, Rossinis Barbier, Oratorienpartien, Rundfunkaufnahmen, er leitete in Kriegsgefangenenschaft einen Gefangenenchor, gab Solokonzerte, war Mitbegründer deutscher Tonkünstler und Musiklehrer, organisierte für den musikalischen Nachwuchs ein Forum .

Aus seiner sängerischen Praxis heraus entwickelte er eine eigene Atem- und Stimmtherapie. Er berief sich dabei auf die Bel Canto Tradition des Mailänders Giovanni Battista Lamperti und die Eurythmie von Rudolf Steiner. Seine Erfolge waren recht beachtlich: chronische Stimmbandentzündungen wurden geheilt, Stimmbandknötchen, Ödeme, Polypen und Verhornungen gelöst, Asthma beseitigt. Verhaltensstörungen, psychische Belastungen und Probleme konnten gemildert und auch geheilt werden.

Hier ein Zitat von Fritz Jäger:“ ich kann nur das zum Ausdruck bringen, was ich als Eindruck in mir trage.“ Unsere Ausbildung im atem- und stimmtherapeutischen Bereich erstreckte sich über 10 Jahre. In unserem eigenen Entwicklungsprozess war sie uns sehr dienlich, und wir sind Herrn Jäger, bei dem wir noch einen Tag vor seinem Tod Unterricht hatten, von Herzen dankbar.



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